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- Einfache Dreisatz
Der einfache Dreisatz berechnet eine unbekannte Größe auf Basis eines einzigen Verhältnisses zwischen zwei Größen. (vgl. Weber 2016, S. 96 ff.) Beispiel: Wenn 3 Liter Saft 6 € kosten, dann kosten 5 Liter Saft 10 €. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Dreisatz
Der Dreisatz ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung einer unbekannten Größe anhand eines bekannten Verhältnisses zwischen zwei Größen. (vgl. Weber 2016, S. 96 ff.) Beispiel: Wenn 4 Hefte 8 € kosten, dann kosten 10 Hefte 20 €. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Dreisatzrechnung
Die Dreisatzrechnung ist ein grundlegendes Rechenverfahren, mit dem aus drei bekannten Werten ein vierter unbekannter Wert berechnet wird. Sie wird häufig für Preisberechungen, Mengenberechnungen oder Zeitberechnungen verwendet. (vgl. Weber 2016, S. 96 ff.) Beispiel: Wenn 2 kg Trauben 6 € kosten, dann kosten 5 kg Trauben 15 €. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Diskontierung
Die Diskontierung (Abzinsung) ist ein Verfahren der Finanzmathematik, mit dem der heutige Wert (Barwert) einer zukünftigen Zahlung berechnet wird. Dabei wird ein zukünftiger Geldbetrag mithilfe eines Zinssatzes auf den Gegenwartswert zurückgerechnet. (vgl. Weber 2016, S. 92 ff.) Beispiel: Eine Zahlung von 10.000 € wird erst in drei Jahren fällig. Durch Diskontierung kann berechnet werden, welchen Wert diese 10.000 € heute haben. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Annuitätendarlehen
Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen, bei dem die jährliche oder monatliche Gesamtzahlung (Annuität) während der gesamten Laufzeit gleich bleibt. Dabei sinkt der Zinsanteil mit der Zeit, während der Tilgungsanteil entsprechend steigt. (vgl. Weber 2016, S. 77 f.) Beispiel: Bei einem Darlehen von 125.000 € mit einer festen Jahresrate von 30.486,34 € beträgt im ersten Jahr der Zinsanteil 8.750 € und die Tilgung 21.736,34 €. Im letzten Jahr sinkt der Zinsanteil auf 1.994,43 €, während die Tilgung auf 28.491,89 € steigt. Die Gesamtzahlung bleibt jedoch jedes Jahr gleich. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Abzahlungsdarlehen
Ein Abzahlungsdarlehen ist ein Darlehen, bei dem die Tilgung in gleich hohen Raten erfolgt. Da die Restschuld mit jeder Zahlung sinkt, werden auch die Zinsen immer geringer, sodass die Gesamtbelastung im Zeitverlauf abnimmt. (vgl. Weber 2016, S. 76 f.) Beispiel: Ein Darlehen über 125.000 € wird in fünf jährlichen Tilgungsraten von je 25.000 € zurückgezahlt. Die Zinsen sinken von 8.750 € im ersten Jahr auf 1.750 € im letzten Jahr, weil die Restschuld kontinuierlich kleiner wird. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Kündigungsdarlehen
Ein Kündigungsdarlehen ist ein Darlehen, bei dem die gesamte Darlehenssumme nach Ablauf einer vereinbarten Kündigungsfrist auf einmal zurückgezahlt werden muss. Während der Laufzeit werden nur die Zinsen gezahlt, die genaue Laufzeit ist zu Beginn meist nicht festgelegt. (vgl. Weber 2016, S. 76) Beispiel: Ein Unternehmen nimmt ein Kündigungsdarlehen über 50.000 € auf. Nach einer Kündigung durch die Bank mit einer Frist von sechs Monaten muss der gesamte Betrag auf einmal zurückgezahlt werden. Bis dahin zahlt das Unternehmen nur die Zinsen. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Fälligkeitsdarlehen
Ein Fälligkeitsdarlehen ist ein Darlehen, bei dem während der Laufzeit nur die Zinsen gezahlt werden. Die gesamte Darlehenssumme wird erst am Ende der vereinbarten Laufzeit in einer einzigen Zahlung zurückgezahlt. (vgl. Weber 2016, S. 76) Beispiel: Ein Unternehmen nimmt ein Fälligkeitsdarlehen über 100.000 € für 5 Jahre auf. Während der 5 Jahre zahlt es nur die Zinsen. Die 100.000 € werden erst am Ende der Laufzeit vollständig zurückgezahlt. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Darlehen
Ein Darlehen ist ein Kredit, bei dem eine bestimmte Geldsumme für einen festgelegten Zeitraum zur Verfügung gestellt wird und vom Kreditnehmer später zurückgezahlt werden muss. Für die Nutzung des Geldes werden in der Regel Zinsen berechnet. (vgl. Weber 2016, S. 76 ff.) Beispiele: Fälligkeitsdarlehen, Abzahlungsdarlehen, Annuitätendarlehen Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Verschuldungsfaktor
Der Verschuldungsfaktor zeigt, wie viele Jahre bzw. wie oft der aktuelle Cashflow benötigt würde, um die gesamte oder die Netto-Verschuldung eines Unternehmens zurückzuzahlen. Er ist ein Maß für die finanzielle Stabilität eines Unternehmens. (vgl. Weber 2016, S. 74 f.) Beispiel: Beträgt die Nettoverschuldung 1.000.000 € und der jährliche Cashflow 250.000 €, ergibt sich ein Verschuldungsfaktor von 4. Das bedeutet, dass das Unternehmen theoretisch vier Jahre benötigt, um seine Schulden mit dem aktuellen Cashflow zu tilgen. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Cashflow-Umsatzrendite
Die Cashflow-Umsatzrendite zeigt, wie viel Prozent der Umsatzerlöse als Cashflow erwirtschaftet werden und somit für Investitionen, Kredittilgungen oder Gewinnausschüttungen zur Verfügung stehen. (vgl. Weber 2016, S. 74) Beispiel: Erzielt ein Unternehmen einen Cashflow von 559.437 € bei Umsatzerlösen von 3.296.102 €, beträgt die Cashflow-Umsatzrendite 16,97 %. Das bedeutet, dass von 100 € Umsatz rund 16,97 € als finanzieller Mittelüberschuss verbleiben. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe
- Cashflow-Gesamtkapitalrendite
Die Cashflow-Gesamtkapitalrendite zeigt, wie viel Prozent des gesamten eingesetzten Kapitals (Eigen- und Fremdkapital) in einer Periode als Cashflow erwirtschaftet wurden. Zur Berechnung werden zusätzlich die Fremdkapitalzinsen zum Cashflow addiert und ins Verhältnis zum Gesamtkapital gesetzt. (vgl. Weber 2016, S. 73 f.) Beispiel: Beträgt der Cashflow 100.000 €, die Fremdkapitalzinsen 20.000 € und das Gesamtkapital 1.000.000 €, ergibt sich eine Cashflow-Gesamtkapitalrendite von 12 %. Das bedeutet, dass das gesamte eingesetzte Kapital einen Mittelzufluss von 12 % erwirtschaftet hat. Weber, M. (2016): Kaufmännisches Rechnen von A-Z. Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis. 10. Auflage. Freiburg: Haufe


