Überliquidität
Aktualisiert: 9. Okt.
Überliquidität bezeichnet eine überhöhte Zahlungsbereitschaft im Verhältnis zu den bereits fälligen und kurzfristig fällig werdenden Verpflichtungen. Sie sollte vermieden werden, da überschüssige liquide Mittel zu Zinsverlusten führen können. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 233)
Beispiel: Ein Unternehmen muss in den nächsten Monaten 100.000 € an Rechnungen begleichen, hält aber 300.000 € unverzinst auf dem Bankkonto. Die überschüssigen 200.000 € stellen Überliquidität dar, da sie für die kurzfristige Zahlungsfähigkeit nicht benötigt werden und dadurch mögliche Zinserträge verloren gehen.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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