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Ökosoziale Marktwirtschaft

Die ökosoziale Marktwirtschaft ist eine Wirtschaftsordnung, in der der Umwelt der gleiche Stellenwert wie der Wirtschafts- und Sozialpolitik eingeräumt wird. Ziel ist es, natürliche Ressourcen zu schonen, Umweltkosten nach dem Verursacherprinzip zu berücksichtigen und umweltfreundliches Wirtschaften durch marktwirtschaftliche Anreize zu fördern. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 452 ff.)


Beispiel: Der Staat führt eine CO₂-Steuer ein. Unternehmen, die viel CO₂ ausstoßen, müssen höhere Kosten tragen. Dadurch lohnt es sich, in umweltfreundliche Technologien zu investieren und die Umwelt zu schützen.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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