Ökonomischer Imperialismus
- Andreas Armster

- 24. Apr.
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Ökonomischer Imperialismus bezeichnet die Ausweitung ökonomischer Denkweisen und Modelle (z. B. des Homo oeconomicus) auf nicht-wirtschaftliche Bereiche wie Politik, Bildung oder soziale Beziehungen, um menschliches Verhalten allgemein zu erklären. (vgl. Arnold/Gonon/Müller 2016, S. 20)
Beispiel: Man erklärt Kriminalität mit ökonomischem Denken: Menschen begehen eine Straftat, wenn der erwartete Nutzen größer ist als die erwarteten Kosten (z. B. Strafe, Risiko erwischt zu werden).
Arnold, R.; Gonon, P.; Müller H.-J. (2016): Einführung in die Berufspädagogik. 2. Auflage. Opladen/Toronta: Barbara Budrich



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