Ökonomische Chaostheorie
Die ökonomische Chaostheorie untersucht wirtschaftliche Entwicklungen als komplexe, dynamische und nicht-lineare Systeme. Sie erklärt, dass bereits kleine Veränderungen zu großen und teilweise unvorhersehbaren Entwicklungen führen können. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 164 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen läuft zunächst erfolgreich. Die Geschäftsführung verändert jedoch nur leicht ihre Managementstrategie, zum Beispiel bei der Preisgestaltung. Diese kleine Änderung kann durch Rückkopplungen dazu führen, dass sich die Unternehmensentwicklung stark verändert. Im Extremfall kann das Unternehmen statt weiter zu wachsen in eine chaotische Entwicklung geraten und schließlich scheitern.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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