Édouard Claparède
Édouard Claparède (1873–1940) vertrat die Auffassung, dass Pädagogik auf psychologischer und biologischer Kenntnis des Kindes beruhen sollte. Er gehört damit zur funktionellen Erziehung und zur Psychopädagogik. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 106)
Beispiel: Bevor ein Lehrer entscheidet, wie er ein Kind unterrichten soll, sollte er zunächst verstehen, wie das Kind psychologisch und biologisch entwickelt ist und wie es lernt. Der Unterricht soll also an den tatsächlichen Bedürfnissen und Entwicklungsbedingungen des Kindes ansetzen – nicht einfach an einem festen Lehrplan oder an Vorstellungen der Erwachsenen.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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