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Zwischenziele der Geldpolitik

Zwischenziele der Geldpolitik sind ökonomische Größen wie Geldmenge, Zinssätze oder Wechselkurse, die zwischen operativen Zielen und den Endzielen liegen und als Orientierung für geldpolitische Maßnahmen dienen. Sie helfen der Zentralbank, ihre Instrumente so einzusetzen, dass langfristig Ziele wie Preisstabilität erreicht werden, da diese nur indirekt und mit zeitlicher Verzögerung beeinflussbar sind. (vgl. Dierks 2022, S. 140 ff.)


Beispiel: Eine Zentralbank nutzt die Geldmenge als Zwischenziel. Wenn sie Preisstabilität erreichen will, begrenzt sie das Wachstum der Geldmenge, weil ein zu starkes Geldmengenwachstum langfristig zu Inflation führen kann.


Dierks, L. H. (2022): Geldpolitik. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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