Zwei-Faktoren-Modell von Herzberg
- Andreas Armster

- 23. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Das Zwei-Faktoren-Modell von Herzberg unterscheidet zwischen Motivatoren und Hygienefaktoren, die die Arbeitszufriedenheit beeinflussen. Motivatoren wie der Arbeitsinhalt oder Anerkennung führen zu echter Zufriedenheit und steigern die Motivation. Hygienefaktoren wie Gehalt oder Arbeitsbedingungen verhindern dagegen lediglich Unzufriedenheit, können aber keine wirkliche Zufriedenheit erzeugen. Während Motivatoren also positive Anreize zur Arbeitsleistung bieten, dienen Hygienefaktoren vor allem dazu, negative Gefühle am Arbeitsplatz zu vermeiden. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 401 ff.)
Beispiel: Ein Mitarbeiter erhält eine Gehaltserhöhung (Hygienefaktor), wodurch seine Unzufriedenheit sinkt. Damit ist er aber nicht automatisch zufriedener oder motivierter. Erst wenn er beispielsweise eine interessante neue Aufgabe übernimmt und Anerkennung dafür bekommt (Motivatoren), steigt seine Arbeitszufriedenheit und Motivation wirklich an.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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