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Zinsterminkontrakt

20. Sept.
1 Min. Lesezeit

Ein Zinsterminkontrakt ist ein standardisierter Vertrag am Terminmarkt, bei dem Zinssatz, Vertragsgröße und Laufzeit festgelegt sind. Damit können sich Marktteilnehmer gegen Zinsänderungen absichern. Gewinne und Verluste werden regelmäßig über die sogenannte Market-to-Market-Bewertung verrechnet. (vgl. Schneck 2018, S. 1095 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen sichert sich heute einen Zinsterminkontrakt für 100.000 € zu einem Zinssatz von 4 %. Steigt der Marktzins bis zum vereinbarten Termin auf 5 %, entsteht für die Vertragspartei, die sich gegen steigende Zinsen abgesichert hat, ein Ausgleich für die ungünstige Zinsentwicklung. Dadurch wird das Zinsänderungsrisiko reduziert.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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