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Zinsertragsspanne

Die Zinsertragsspanne zeigt, wie viel Zinserträge und ähnliche Erträge eine Bank im Verhältnis zur durchschnittlichen Bilanzsumme verdient. Sie misst also, welchen durchschnittlichen Zinssatz die Bank im Aktivgeschäft erzielt hat – etwa aus Krediten, Wertpapieren oder Beteiligungserträgen. Eine höhere Zinsertragsspanne bedeutet, dass die Bank aus ihren zinstragenden Geschäften mehr Ertrag pro eingesetzter Bilanzsumme erwirtschaften konnte. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 75 f.)


Beispiel: Erzielt eine Bank im Jahr Zinserträge und ähnliche Erträge von insgesamt 1,5 Mio. € und beträgt ihre durchschnittliche Bilanzsumme 30 Mio. €, so ergibt sich eine Zinsertragsspanne von 5 %. Das bedeutet, dass die Bank aus ihrem Aktivgeschäft im Durchschnitt 5 % Ertrag auf die eingesetzten Mittel erwirtschaftet hat.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

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