Zielbildung
Die Zielbildung bezeichnet die systematische Entwicklung von Unternehmenszielen. Sie umfasst fünf Schritte: Zuerst werden mögliche Ziele gefunden, anschließend präzisiert, geordnet und strukturiert, auf ihre Realisierbarkeit und Beziehungen zu anderen Zielen geprüft und schließlich ausgewählt. Dabei können Unternehmensziele auch durch die Vorstellungen und Interessen der Mitarbeiter beeinflusst werden. (vgl. Schneck 2018, S. 1095 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen möchte seinen Umsatz steigern. Zunächst wird die Idee „mehr Umsatz“ entwickelt (Zielfindung). Danach wird das Ziel konkretisiert: 10 % mehr Umsatz im nächsten Geschäftsjahr (Zielpräzisierung). Anschließend wird es in Unterziele wie mehr Neukunden und höhere Verkäufe pro Kunde aufgeteilt (Zielstrukturierung). Danach wird geprüft, ob diese Ziele mit den vorhandenen Mitteln erreichbar sind und sich mit anderen Zielen, etwa der Kostensenkung, vereinbaren lassen. Abschließend entscheidet das Unternehmen, welche Ziele tatsächlich verfolgt werden (Zielauswahl).
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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