Zielbeziehungen
Zielbeziehungen beschreiben die Beziehungen zwischen mehreren Unternehmenszielen. Ziele können sich gegenseitig fördern (komplementär), gegenseitig behindern (konkurrierend) oder sich gegenseitig ausschließen (antinomisch). Sind zwei Ziele voneinander unabhängig, spricht man von indifferenten Zielen. (vgl. Schneck 2018, S. 1095 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen möchte gleichzeitig den Umsatz steigern und die Produktqualität erhöhen. Eine höhere Qualität kann zu zufriedeneren Kunden und damit zu mehr Umsatz führen – die Ziele sind komplementär. Möchte das Unternehmen dagegen gleichzeitig die Kosten stark senken und die Produktqualität erhöhen, können sich die Ziele konkurrieren, wenn Kostensenkungen beispielsweise zu weniger Qualitätskontrollen führen.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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