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Zahlungsströme

3. Jan.
1 Min. Lesezeit

Zahlungsströme bezeichnen die zeitlich gestaffelte Abfolge aller Einzahlungen und Auszahlungen, die im Zusammenhang mit einer Investition entstehen. Sie bilden die Grundlage dynamischer Investitionsrechnungen, da Zahlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlich bewertet werden müssen – frühere Einzahlungen sind wertvoller als spätere, da sie zinsbringend angelegt werden können (Zinseszinseffekt). (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 51 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen plant den Kauf einer Maschine für 100.000 EUR. Im ersten Jahr fließen Einzahlungen aus Umsatzerlösen von 40.000 EUR, im zweiten Jahr 50.000 EUR und im dritten Jahr 30.000 EUR zu. Gleichzeitig fallen jährliche Auszahlungen für Löhne, Material und Energie von 20.000 EUR an. Die Abfolge dieser Ein- und Auszahlungen über die drei Jahre stellt den Zahlungsstrom der Investition dar und wird für die dynamische Bewertung, z. B. mittels Kapitalwertmethode, genutzt.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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