Zahlungsstromorientierte Investitionsbegriff
- Andreas Armster

- 2. Jan.
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Der zahlungsstromorientierte Investitionsbegriff versteht eine Investition als einen Zahlungsstrom, bei dem einer anfänglichen Auszahlung zukünftige Einzahlungen gegenüberstehen – unabhängig davon, ob es sich um eine Sachinvestition oder Finanzinvestition handelt und ohne Berücksichtigung der Wirkung auf Produktion, Vermögen oder Leistungsfähigkeit des Unternehmens. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 7 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen zahlt heute 10.000 € für den Kauf von Aktien und verkauft diese einige Monate später für 11.500 €; die anfängliche Auszahlung und die späteren Einzahlungen bilden den Zahlungsstrom und gelten damit als Investition im zahlungsstromorientierten Sinn.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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