Z-Wert-Skala
Eine Z-Wert-Skala standardisiert Messwerte, indem sie angibt, wie viele Standardabweichungen ein Wert über oder unter dem Mittelwert liegt. Sie ermöglicht den Vergleich von Testergebnissen verschiedener Personen oder Gruppen unabhängig von den ursprünglichen Skalen. (vgl. Hesse/Latzko 2017, S. 77 ff.)
Beispiel: Eine Schülerin schreibt einen standardisierten Mathematiktest und erzielt einen Rohwert von 27 Punkten. Laut Normtabelle entspricht dieser Wert einem Z-Wert von +1,5, was bedeutet, dass ihre Leistung 1,5 Standardabweichungen über dem Klassendurchschnitt liegt.
Hesse, I.; Latzko, B. (2017): Diagnostik für Lehrkräfte. 3. Auflage. Opladen/Toronto: Barbara Budrich




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