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Währungsrisiko

vor 1 Tag
1 Min. Lesezeit

Das Währungsrisiko bezeichnet das Risiko, dass sich der Wert einer Zahlung, Forderung oder Verbindlichkeit durch Schwankungen des Wechselkurses verändert. Es betrifft insbesondere Unternehmen, die Geschäfte in ausländischen Währungen tätigen. Ein ungünstiger Wechselkurs kann dabei zu höheren Kosten oder geringeren Erlösen führen. (vgl. Schneck 2018, S. 1055 ff.)


Beispiel: Ein deutsches Unternehmen verkauft Waren an einen US-Kunden und erhält in drei Monaten 100.000 US-Dollar. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses entspricht dies beispielsweise 95.000 €. Fällt der US-Dollar bis zur Zahlung gegenüber dem Euro, erhält das Unternehmen für die 100.000 US-Dollar möglicherweise nur noch 90.000 €. Durch die Wechselkursänderung entsteht dem Unternehmen somit ein finanzieller Nachteil. Es kann sich beispielsweise durch ein Devisentermingeschäft oder eine Währungsoption gegen dieses Risiko absichern.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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