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Währungs-Swap

Ein Währungs-Swap ist ein Termingeschäft, bei dem zwei Vertragspartner Kapitalbeträge und die darauf anfallenden Zinszahlungen in unterschiedlichen Währungen austauschen. Zu Beginn werden die Kapitalbeträge gewechselt, während der Laufzeit tauschen die Partner regelmäßig die vereinbarten Zinszahlungen, und am Ende der Laufzeit werden die Kapitalbeträge zurückgetauscht, wobei deren Wert unterschiedlich sein kann. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 437)


Beispiel: Ein Unternehmen aus Deutschland nimmt einen Kredit über 10 Mio. USD auf, ein US-Unternehmen gleichzeitig einen Kredit über 9 Mio. EUR. Sie schließen einen Währungs-Swap ab: Zu Beginn tauschen sie die Kapitalbeträge (10 Mio. USD gegen 9 Mio. EUR). Während der Laufzeit zahlt das deutsche Unternehmen Zinsen in Euro, das US-Unternehmen Zinsen in US-Dollar. Am Ende der Laufzeit tauschen sie die ursprünglichen Beträge zurück, sodass beide Firmen ihre Kreditzahlungen in der jeweils gewünschten Währung erhalten.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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