Working Capital
- Andreas Armster

- 7. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Das Working Capital ist eine Kapitalstrukturkennzahl und bezeichnet die absolute Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigem Fremdkapital. Es zeigt an, welcher Teil des Umlaufvermögens nicht zur Deckung kurzfristiger Verbindlichkeiten benötigt wird und somit dem Unternehmen für laufende Zahlungen und Investitionen frei zur Verfügung steht. Im Unterschied zu den Liquiditätskennzahlen ist das Working Capital weniger anfällig für bilanzpolitische Maßnahmen, da es den tatsächlichen Überschuss an kurzfristig verfügbaren Mitteln widerspiegelt. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 500 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über ein Umlaufvermögen von 500.000 € und kurzfristige Verbindlichkeiten von 300.000 €. Das Working Capital beträgt somit 200.000 € und zeigt, dass nach Begleichung aller kurzfristigen Schulden noch 200.000 € an Mitteln zur Verfügung stehen, die für laufende Zahlungen oder Investitionen genutzt werden können.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



Kommentare