Wohlfahrtsökonomie
Die Wohlfahrtsökonomie ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaft, das untersucht, wie der gesellschaftliche Wohlstand entsteht und durch wirtschaftspolitische Maßnahmen verbessert werden kann. Sie bewertet, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf die Wohlfahrt der Gesellschaft haben und entwickelt Kriterien zur Beurteilung solcher Maßnahmen. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 746 ff.)
Beispiel: Die Regierung führt einen staatlichen Zuschuss für Familien mit geringem Einkommen ein. Die Wohlfahrtsökonomie untersucht, ob diese Maßnahme den Lebensstandard der Betroffenen verbessert und insgesamt zu einer höheren gesellschaftlichen Wohlfahrt beiträgt.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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