Wohlfahrtshypothese
- Andreas Armster

- 9. Juli
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Die Wohlfahrtshypothese besagt, dass sich Werte verändern, wenn grundlegende Bedürfnisse wie Nahrung, Sicherheit und soziale Absicherung gedeckt sind – es treten dann höhere Bedürfnisse wie Selbstverwirklichung oder Autonomie in den Vordergrund. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 166)
Beispiel: In einer wohlhabenden Gesellschaft wie Deutschland legen viele Menschen heute mehr Wert auf sinnvolle Arbeit und Work-Life-Balance als auf bloßen materiellen Wohlstand – weil ihre Grundbedürfnisse bereits erfüllt sind.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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