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Wissensregime

16. Juli
1 Min. Lesezeit

Ein Wissensregime bezeichnet die dominierende Art und Weise, wie Wissen erzeugt, organisiert, genutzt und kontrolliert wird. Es beschreibt, wie politische, wirtschaftliche, rechtliche oder technische Vorgaben den Umgang mit Wissen beeinflussen und bestimmen. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 744 ff.)


Beispiel: Große Internetplattformen legen durch ihre technischen Standards und Geschäftsmodelle fest, wie Informationen verbreitet und genutzt werden. Dadurch beeinflussen sie, welches Wissen für Nutzer zugänglich ist und wie es verwendet werden kann.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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