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Wissensordnung

16. Juli
1 Min. Lesezeit

Die Wissensordnung umfasst die grundlegenden Regeln und Rahmenbedingungen, die festlegen, wie Wissen erzeugt, verarbeitet, verbreitet, geschützt und genutzt wird. Sie bildet neben der Rechtsordnung und Wirtschaftsordnung eine eigenständige gesellschaftliche Grundordnung und soll den besonderen Anforderungen des Wissens und der Informationsgesellschaft gerecht werden. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 737 ff.)


Beispiel: Datenschutzgesetze und die Freiheit von Forschung und Lehre sorgen dafür, dass persönliche Daten geschützt und wissenschaftliche Erkenntnisse frei entwickelt und verbreitet werden können. Sie sind wichtige Bestandteile der Wissensordnung.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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