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Wirtschaftsdidaktische Relevanzprinzipien

Wirtschaftsdidaktische Relevanzprinzipien sind Kriterien zur Auswahl von Lerninhalten im Wirtschaftsunterricht. Sie stellen sicher, dass Unterrichtsinhalte wissenschaftlich fundiert sind (Wissenschaftsprinzip), einen Bezug zu den Lebenssituationen der Lernenden haben (Situationsprinzip bzw. Praxisprinzip) und zur Entwicklung von Sachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz beitragen (Persönlichkeitsprinzip). (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 515 ff.)


Beispiel: Im Unterricht wird das Thema „Online-Shopping und Verbraucherschutz“ behandelt. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen des Online-Kaufs (Wissenschaftsprinzip), setzen sich mit ihren eigenen Kaufentscheidungen auseinander (Situationsprinzip) und reflektieren verantwortungsbewusstes Konsumverhalten (Persönlichkeitsprinzip).


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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