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William Stanley Jevons

15. Aug.
1 Min. Lesezeit

William Stanley Jevons (1835–1882) war ein britischer Ökonom und einer der wichtigsten Begründer der neoklassischen Wirtschaftstheorie. Er stellte die Grenznutzenlehre in den Mittelpunkt seiner Arbeit und entwickelte daraus eine Theorie des Grenzleids. Außerdem beschäftigte er sich mit dem Modell des vollkommenen Marktes und der Preisbildung. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 330)


Beispiel: Ein Unternehmen möchte seine Produktion erhöhen. Dafür muss es beispielsweise mehr Arbeitskräfte einsetzen, wodurch zusätzlicher Arbeitsaufwand entsteht. Je weiter die Produktion gesteigert wird, desto größer wird dieses „Leid“ bzw. dieser Aufwand. Nach Jevons wird die Produktion dort eingestellt, wo der zusätzliche Nutzen gerade durch den zusätzlichen Aufwand ausgeglichen wird.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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