Wilhelm Röpke
Wilhelm Röpke (1899–1966) war ein deutscher Nationalökonom und einer der wichtigsten Vertreter des Neoliberalismus sowie Mitbegründer der Sozialen Marktwirtschaft. Er vertrat die Auffassung, dass eine freie Marktwirtschaft nur dann funktionieren kann, wenn der Staat einen geeigneten Ordnungsrahmen schafft, der Wettbewerb sichert und soziale Verantwortung fördert. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 525)
Beispiel: Die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland verbindet wirtschaftliche Freiheit mit sozialer Absicherung. Der Staat sorgt beispielsweise durch Wettbewerbsgesetze dafür, dass Unternehmen keine Monopole bilden. Dieses Zusammenspiel von freiem Markt und staatlicher Ordnung entspricht den wirtschaftspolitischen Vorstellungen Wilhelm Röpkes.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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