top of page
Das Bild zeigt einen Werbebanner von Amazon.

Wiederkehrende Ertragskraft

Die wiederkehrende Ertragskraft ist eine Rentabilitätskennzahl und misst, wie viel operativen, regelmäßig erzielbaren Ertrag eine Bank im Verhältnis zu ihrer durchschnittlichen Bilanzsumme erwirtschaftet – und zwar ohne verzerrende Effekte wie Rückstellungen für Kreditrisiken oder einmalige, nicht-liquiditätswirksame Posten. Sie zeigt damit deutlich, wie stark die Bank aus ihrem Kerngeschäft heraus tatsächlich performt und wie verlässlich sie positive Cashflows generieren kann. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 109)


Beispiel: Erzielt eine Bank im Geschäftsjahr operative, regelmäßig wiederkehrende Erträge von 180 Mio. € – bereinigt um einmalige Sondereffekte – und beträgt die durchschnittliche Bilanzsumme 12 Mrd. €, so ergibt sich eine wiederkehrende Ertragskraft von 1,5 %. Das bedeutet, dass die Bank aus ihrem laufenden Kerngeschäft je 100 € eingesetztem Vermögen zuverlässig 1,50 € an stabilen, nachhaltigen Erträgen erwirtschaftet hat.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

Kommentare


bottom of page