Wiederholungsstrategien
- Andreas Armster

- 22. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Wiederholungsstrategien sind Lernmethoden, bei denen Informationen mehrfach wiederholt, aufgesagt oder abgeschrieben werden, um sie ins Langzeitgedächtnis zu übertragen. Sie fördern das Auswendiglernen, verbinden neuen Stoff jedoch kaum mit bereits vorhandenem Wissen und werden daher auch als Oberflächenstrategien bezeichnet. (vgl. Hesse/Latzko 2017, S. 128)
Beispiel: Ein Schüler lernt für einen Vokabeltest, indem er die neuen Wörter mehrmals laut vorsagt und die Bedeutungen wiederholt aufschreibt. So prägt er sich die Wörter ein, ohne sie jedoch mit eigenen Beispielen oder bereits bekannten Vokabeln zu verknüpfen.
Hesse, I.; Latzko, B. (2017): Diagnostik für Lehrkräfte. 3. Auflage. Opladen/Toronto: Barbara Budrich



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