Wertzuwachskurve
Wertzuwachskurve stellt den Verlauf der kumulierten Wertschöpfungskosten eines Erzeugnisses während seiner Durchlaufzeit dar. Auf der horizontalen Achse (Abszisse) wird die Herstellungszeit und auf der vertikalen Achse (Ordinate) der bis zum jeweiligen Zeitpunkt aufgelaufene Kostenbetrag abgetragen. Die Fläche unterhalb der Wertzuwachskurve entspricht dem durchschnittlich gebundenen Kapital während der Durchlaufzeit des Produkts. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 258 f.)
Beispiel: Für die Herstellung einer Maschine fallen über zehn Tage schrittweise Kosten von insgesamt 10.000 € an. Zu Beginn sind erst 1.000 € angefallen, nach fünf Tagen 5.000 € und am Ende 10.000 €. Die Wertzuwachskurve zeigt diesen kumulierten Kostenanstieg. Aus der Fläche unter der Kurve lässt sich das durchschnittlich während der Produktion gebundene Kapital bestimmen.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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