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Wertschöpfungskette

10. Okt.
1 Min. Lesezeit

Wertschöpfungskette, Leistungskette und Wertkette ist ein von Michael Porter entwickeltes Analyseinstrument und Planungsinstrument des strategischen Controllings. Sie gliedert die Unternehmensaktivitäten in primäre Tätigkeiten wie Eingangslogistik, Produktion, Ausgangslogistik, Vertrieb und Marketing sowie Dienstleistungen und unterstützende Tätigkeiten wie Unternehmensinfrastruktur, Personalmanagement und Informationstechnik und Kommunikationstechnik. Durch die Analyse dieser Aktivitäten erkennt ein Unternehmen, wo strategische Wettbewerbsvorteile entstehen können. Auf besonders wichtige Aktivitäten werden Ressourcen konzentriert, während weniger strategisch relevante Tätigkeiten vor allem hinsichtlich ihrer Kosten optimiert oder an externe Anbieter vergeben werden können. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 258)


Beispiel: Ein Fahrradhersteller analysiert seine Wertschöpfungskette und stellt fest, dass die eigene Entwicklung besonders leichter und leistungsfähiger Rahmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil schafft. Deshalb investiert er verstärkt in Forschung und Entwicklung. Die weniger strategisch wichtige Reinigung der Büroräume vergibt er dagegen an einen externen Dienstleister, um Kosten zu senken.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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