Wertpapierhandelsgesetz
Das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) ist ein Gesetz zum Schutz von Anlegern und zur Regelung des Wertpapierhandels in Deutschland. Es enthält unter anderem Vorschriften für Börsen, Kapitalanlagegesellschaften und den Umgang mit Informationen am Kapitalmarkt. Außerdem soll es unerlaubte bzw. spekulative Geschäfte wie Insiderhandel verhindern und kann bei Verstößen Geldbußen oder Strafen vorsehen. (vgl. Schneck 2018, S. 1055 ff.)
Beispiel: Ein Mitarbeiter eines Unternehmens weiß bereits, dass sein Unternehmen einen großen Auftrag erhalten wird, bevor diese Information öffentlich bekannt ist. Kauft er deshalb Aktien des Unternehmens, kann dies einen verbotenen Insiderhandel darstellen und nach dem WpHG strafrechtliche Folgen haben.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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