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Warm Glow

Warm Glow bezeichnet das Phänomen, bei dem Spender aus dem Akt des Spendens selbst Nutzen ziehen. Für diese Spender hat die Spende einen eigenen Wert, unabhängig davon, wie viel andere beitragen. Selbst wenn andere ihre Finanzierung reduzieren, wird der Spender weiterhin spenden, weil der Akt des Spendens ihm persönliche Zufriedenheit oder ein positives Gefühl bringt. Dieser Effekt wurde von James Andreoni im Jahr 1990 beschrieben. (vgl. Brümmerhoff/Büttner 2018, S. 268 f.)


Beispiel: Angenommen, Melanie spendet regelmäßig an eine lokale Tierschutzorganisation, weil es ihr ein gutes Gefühl gibt, den Tieren zu helfen. Selbst wenn die Regierung beschließt, der Organisation mehr finanzielle Unterstützung zu gewähren, wird Melanie weiterhin spenden, weil der Akt des Spendens ihr persönlich Freude und Zufriedenheit bringt.


Brümmerhoff, D.; Büttner, T. (2018): Finanzwissenschaft. 12. Auflage. Berlin/Boston:

De Gruyter Oldenbourg

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