Wandelschuldverschreibungen
Wandelschuldverschreibungen sind Wertpapiere, die zunächst als Fremdkapital ausgegeben werden, deren Inhaber aber das Recht haben, sie später in Eigenkapital (z. B. Aktien) des Unternehmens umzuwandeln. Sie verbinden damit Eigenschaften von Fremdkapital und Eigenkapital und zählen zur mezzaninen Finanzierung. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 342)
Beispiel: Ein Unternehmen gibt eine Wandelschuldverschreibung über 1 Mio. € aus. Die Investoren erhalten zunächst Zinsen wie bei einem normalen Kredit, können aber nach drei Jahren die Schuldverschreibung in Unternehmensaktien umwandeln, falls der Aktienkurs steigt. So partizipieren sie am Erfolg des Unternehmens, und das Unternehmen verbessert seine Eigenkapitalquote.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg




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