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Vorleistungskosten

10. Okt.
1 Min. Lesezeit

Vorleistungskosten sind Kosten, die sich nicht eindeutig als beschäftigungsfix oder beschäftigungsvariabel einordnen lassen. Dazu gehören beispielsweise Forschungskosten und Entwicklungskosten, Werbekosten und Kosten für die Weiterbildung von Mitarbeitern. Zeitpunkt und Höhe dieser Kosten hängen von den Entscheidungen der Unternehmensleitung ab. Sie gelten als notwendig, um bestehende Erfolgspotenziale zu erhalten und neue zu schaffen. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 252)


Beispiel: Ein Unternehmen investiert jährlich 100.000 € in Forschung und Entwicklung sowie 40.000 € in Werbung. Diese Ausgaben hängen nicht unmittelbar von der produzierten Stückzahl ab, sondern werden von der Unternehmensleitung festgelegt, um neue Produkte zu entwickeln, Kunden zu gewinnen und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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