Vollamortisationsvertrag
- Andreas Armster

- 6. Jan.
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Ein Vollamortisationsvertrag ist ein Leasingvertrag, bei dem der Leasinggeber während der Grundmietzeit alle Anschaffungskosten, Zinskosten und Betriebskosten deckt und einen Gewinn erzielt. Das volle Wertminderungsrisiko liegt beim Leasingnehmer. Nach Ablauf der Grundmietzeit können Optionen wie Mietverlängerung oder Kauf vereinbart werden. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 336 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen least eine Maschine, deren Leasingraten über fünf Jahre die Anschaffungskosten und Zinsen der Leasinggesellschaft vollständig abdecken. Nach Ablauf kann das Unternehmen die Maschine für einen Restbetrag kaufen.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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