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Virtuelles Kraftwerk

30. Jan.
1 Min. Lesezeit

Ein virtuelles Kraftwerk ist der Zusammenschluss vieler dezentraler Erzeugungseinheiten, Speichereinheiten und ggf. Verbrauchseinheiten, die über ein gemeinsames Leitsystem koordiniert und gesteuert werden, sodass sie gemeinsam wie ein großes Kraftwerk am Strommarkt auftreten und zur Netzstabilität beitragen können. (vgl. Linnemann 2024, S. 294 ff.)


Beispiel: Ein virtuelles Kraftwerk bündelt mehrere Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen sowie einen Batteriespeicher. Fällt aufgrund geringer Windstärke kurzfristig die Einspeisung einzelner Anlagen ab, gleicht der Speicher dies aus, sodass das virtuelle Kraftwerk weiterhin die zugesagte Strommenge an der Strombörse liefern und gleichzeitig Systemdienstleistungen wie Regelenergie bereitstellen kann.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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