Vier Ecken – vier Standpunkte
Bei der Unterrichtsmethode Vier Ecken – vier Standpunkte setzen sich Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Positionen zu einem kontroversen Thema auseinander. Sie wählen die Position, der sie zustimmen, und diskutieren diese anschließend in der jeweiligen Gruppe anhand von Materialien und Argumenten. (vgl. Thömmes 2026, S. 63)
Beispiel: Im Unterricht wird die Frage behandelt, ob Schuluniformen eingeführt werden sollten. In den vier Ecken des Klassenraums hängen unterschiedliche Positionen, zum Beispiel, dass Schuluniformen das Gemeinschaftsgefühl stärken, dass alle Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden sollten, was sie tragen, dass Schuluniformen Ausgrenzung verhindern können oder dass sie die persönliche Freiheit einschränken. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für die Position, der sie am ehesten zustimmen, und gehen in die entsprechende Ecke. Dort tauschen sie sich über ihre Meinung aus und sammeln Argumente. Anschließend stellt jeweils eine Person aus der Gruppe die gewählte Position und die wichtigsten Argumente im Plenum vor.
Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr




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