Verweilzeitverfahren
Das Verweilzeitverfahren ist ein Hilfsmittel zur Prognose in der Finanzplanung. Dabei wird das Zahlungsverhalten der Kunden aus der Vergangenheit analysiert und auf die Zukunft übertragen. Untersucht wird beispielsweise, welcher Anteil der Kunden innerhalb der Skontofrist, in der darauffolgenden Woche oder zu einem späteren Zeitpunkt seine Verbindlichkeiten begleicht. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 250)
Beispiel: Ein Unternehmen stellt fest, dass von seinen Kunden 40 % innerhalb der Skontofrist, weitere 35 % in der folgenden Woche und die restlichen 25 % später zahlen. Bei erwarteten Zahlungseingängen von 100.000 € prognostiziert es daher 40.000 € innerhalb der Skontofrist, 35.000 € in der folgenden Woche und 25.000 € zu einem späteren Zeitpunkt.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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