Verwaltungsschulden
- Andreas Armster

- 23. Jan.
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Verwaltungsschulden sind Geldverpflichtungen des öffentlichen Sektors, die unmittelbar aus der laufenden Haushaltstätigkeit und Verwaltungstätigkeit entstehen, etwa Zahlungsrückstände, langfristige Kaufverträge oder Leasingverträge sowie Eventualverbindlichkeiten aus staatlichen Garantien. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 376)
Beispiel: Ein Bundesland least Verwaltungsgebäude für 20 Jahre und verpflichtet sich dabei zu jährlichen Leasingraten von 5 Mio. €. Diese langfristigen Zahlungsverpflichtungen gelten als Verwaltungsschulden, obwohl kein Kredit aufgenommen wurde.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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