Verursachungsprinzip
- Andreas Armster

- 2. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Das Verursachungsprinzip (Matching Principle) bedeutet, dass Aufwendungen derjenigen Periode zugeordnet werden, in der die dadurch verursachten Erträge entstehen. Ziel ist eine sachlich richtige, leistungsbezogene Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag, damit der Periodenerfolg korrekt ermittelt wird. (vgl. Roos 2024, S. 99)
Beispiel: Ein Unternehmen verkauft im Dezember Waren für 10.000 €. Die Herstellungskosten der Waren betragen 6.000 € und sind bereits zuvor angefallen. Nach dem Verursachungsprinzip werden die 6.000 € Aufwand der Dezember-Periode zugeordnet, weil dort auch der Ertrag von 10.000 € entsteht; selbst wenn die Kosten früher bezahlt wurden.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag



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