Vertikale Kooperationen
Vertikale Kooperationen sind langfristige, partnerschaftliche Beziehungen zwischen Unternehmen auf unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette, wie Abnehmer und Lieferanten, bei denen wirtschaftliche Selbständigkeit weitgehend erhalten bleibt, aber enge Zusammenarbeit, Vertrauen und gemeinsame Ziele angestrebt werden, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 399 ff.)
Beispiel: Ein Automobilhersteller arbeitet langfristig mit ausgewählten Zulieferern zusammen, die komplette Module wie Getriebe oder Bremssysteme entwickeln und liefern. Der Hersteller konzentriert sich auf strategische Aufgaben, während die Zulieferer Verantwortung für Qualität, Logistik und Entwicklung tragen.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag




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