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Verteilungstheorie

14. Mai 2025
1 Min. Lesezeit

Die Verteilungstheorie in der Makroökonomie untersucht, wie Einkommen auf die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital verteilt wird, also die funktionelle Einkommensverteilung. Sie analysiert weniger die Verteilung des Einkommens auf einzelne Personen (personelle Verteilung), es sei denn, diese hat gesamtwirtschaftlich bedeutende Auswirkungen, wie etwa durch Umverteilungsmaßnahmen des Staates. (vgl. Kulessa 2018, S. 22)


Beispiel: In einer Volkswirtschaft wird das Einkommen durch die Produktion von Gütern auf die Produktionsfaktoren Arbeit (Löhne) und Kapital (Zinsen, Dividenden) verteilt. Wenn der Staat dann Steuern erhebt und Sozialhilfe zahlt, verändert sich die Sekundärverteilung. Eine Umverteilung von den wohlhabenderen zu den ärmeren Haushalten könnte beispielsweise den Konsum von Gütern in einkommensschwächeren Gruppen steigern, was wiederum die gesamtwirtschaftliche Nachfrage beeinflusst.


Kulessa, M. (2018): Makroökonomie im Gleichgewicht. Praxis und Theorie. Konstanz/München: UVK Verlagsgesellschaft

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