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Verstädterungsgrad

18. Jan.
1 Min. Lesezeit

Der Verstädterungsgrad bezeichnet den Anteil der Bevölkerung, der in Städten beziehungsweise urbanen Räumen lebt, und gibt damit an, wie stark eine Gesellschaft räumlich urbanisiert ist. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 42 f.)


Beispiel: Steigt der Verstädterungsgrad, etwa wenn immer mehr Menschen vom Land in eine Großstadt ziehen, wächst der Anteil der Stadtbevölkerung an der Gesamtbevölkerung. Dadurch müssen Städte zusätzliche öffentliche Leistungen wie Verkehr, Wohnraum, Schulen und soziale Infrastruktur bereitstellen, was zu überproportional steigenden kommunalen Ausgaben führt.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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