Verrichtungsmatrix
- Andreas Armster

- 1. Jan.
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Die Verrichtungsmatrix ist eine spezielle Form der Matrixorganisation, bei der organisatorische Einheiten nach Verrichtungen (Funktionen) und nach Objekten (z. B. Produkte, Kunden, Regionen) kombiniert werden. Verrichtungsorientierte Stellen bilden meist die vertikale Linieninstanz, während objektorientierte Stellen die Matrixinstanz darstellen und die Koordination entlang ihrer Dimension sicherstellen. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 356 ff.)
Beispiel: In einer Verrichtungsmatrix eines Unternehmens für Konsumgüter könnten die Funktionen Beschaffung, Produktion, Marketing und Controlling vertikal als Linieninstanzen organisiert sein, während die Produkte A, B und C horizontal als Matrixinstanzen vertreten sind. Ein Mitarbeiter im Controlling für Produkt A ist somit sowohl der Controlling-Abteilung als auch dem Produktteam A zugeordnet und koordiniert Aufgaben entlang beider Dimensionen. Dies ermöglicht eine enge Abstimmung zwischen Funktion und Produkt.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag



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