Vermögensumverteilung
Die Vermögensumverteilung bezeichnet die staatliche Veränderung der bestehenden Vermögensverteilung innerhalb einer Gesellschaft. Sie erfolgt insbesondere durch steuerliche Maßnahmen oder andere staatliche Regelungen, um Vermögen von wirtschaftlich stärkeren zu wirtschaftlich schwächeren Gruppen umzuverteilen. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 666)
Beispiel: Der Staat erhebt eine höhere Erbschaftsteuer auf sehr große Vermögen und verwendet die dadurch erzielten Einnahmen zur Finanzierung von Bildungsleistungen und Sozialleistungen. Dadurch wird Vermögen indirekt zugunsten der Allgemeinheit umverteilt.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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