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Vermögensendwertmethode

vor 2 Tagen
1 Min. Lesezeit

Die Vermögensendwertmethode ist ein dynamisches Investitionsrechenverfahren, mit dem ermittelt wird, welchen Wert eine Investition zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt hat. Dazu werden die zukünftigen Einzahlungen und Auszahlungen auf einen gemeinsamen Endzeitpunkt aufgezinst und miteinander verrechnet. Die Anfangsinvestition wird dabei ebenfalls berücksichtigt. (vgl. Schneck 2018, S. 1015 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen investiert heute 4.000 € in eine Anlage. Im ersten Jahr erhält es 2.000 €, hat aber gleichzeitig Auszahlungen von 5.000 €, sodass sich eine Nettozahlung von −3.000 € ergibt. Im zweiten Jahr stehen Einzahlungen von 10.000 € Auszahlungen von 5.000 € gegenüber, sodass eine Nettozahlung von +5.000 € entsteht. Im dritten Jahr betragen die Einzahlungen 20.000 € und die Auszahlungen erneut 5.000 €, wodurch eine Nettozahlung von +15.000 € entsteht. Bei einem Kalkulationszinssatz von 10 % werden diese Zahlungen auf das Ende des dritten Jahres aufgezinst. Unter Berücksichtigung der Anfangsinvestition ergibt sich dadurch ein Vermögensendwert von 11.546 €.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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