Vermögensbildung der Arbeitnehmer
Die Vermögensbildung der Arbeitnehmer bezeichnet Maßnahmen, die Arbeitnehmern den Aufbau von Vermögen ermöglichen sollen. Ziel ist es, ihnen neben dem Arbeitseinkommen eine zusätzliche Einkommensquelle, mehr finanzielle Sicherheit und eine stärkere wirtschaftliche Unabhängigkeit zu verschaffen. Darüber hinaus sollen Arbeitnehmer am Produktivvermögen und am wirtschaftlichen Wachstum beteiligt werden. Gefördert wird die Vermögensbildung insbesondere durch staatliche Sparförderungen, vermögenswirksame Leistungen (Investivlohn) und die Beteiligung am Unternehmensgewinn oder Unternehmenskapital. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 664 ff.)
Beispiel: Ein Arbeitnehmer erhält von seinem Arbeitgeber monatlich vermögenswirksame Leistungen in Höhe von 50 Euro, die in einen Fondssparplan eingezahlt werden. Zusätzlich erhält er eine staatliche Förderung. Auf diese Weise baut er über mehrere Jahre eigenes Vermögen auf und profitiert langfristig von den Erträgen seiner Geldanlage.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




Kommentare