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Vermögensbildung

20. Juli
1 Min. Lesezeit

Vermögensbildung bezeichnet den Aufbau von Vermögen durch Sparen und Investieren. Dazu gehören sowohl die Bildung von Erwerbsvermögen (z. B. Geldanlagen oder Wertpapiere) als auch der Aufbau von Humankapital, also von Wissen und Qualifikationen. Ein besonderer Bereich ist die Vermögensbildung der Arbeitnehmer, die durch staatliche Förderungen und vermögenswirksame Leistungen unterstützt wird. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 664)


Beispiel: Eine Arbeitnehmerin legt monatlich einen Teil ihres Einkommens in einen Fondssparplan an und erhält zusätzlich vermögenswirksame Leistungen ihres Arbeitgebers. Gleichzeitig investiert sie durch eine berufliche Weiterbildung in ihre Qualifikationen. Dadurch baut sie sowohl finanzielles Vermögen als auch Humankapital auf.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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