Verlustdeckungspotential
Das Verlustdeckungspotential bezeichnet die Fähigkeit des Eigenkapitals, Verluste eines Unternehmens aufzufangen, bevor diese das Fremdkapital und damit die Gläubiger beeinträchtigen, und dient somit als Maß für den Gläubigerschutz. (vgl. Roos 2024, S. 388)
Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über Eigenkapital von 300.000 €. Erleidet es im Geschäftsjahr einen Verlust von 80.000 €, wird dieser vollständig vom Eigenkapital aufgefangen. Die Gläubiger sind dadurch nicht betroffen. Das Eigenkapital besitzt in diesem Umfang ein hohes Verlustdeckungspotential.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag




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