top of page
Affiliate.png

Verhaltensorientierte Finanzierungstheorie

5. Jan.
1 Min. Lesezeit

Die verhaltensorientierte Finanzierungstheorie (Behavioral Finance) untersucht, wie irrationales Verhalten von Marktakteuren finanzwirtschaftliche Entscheidungen beeinflusst. Sie geht davon aus, dass Informationen nicht vollständig erfasst oder unterschiedlich verarbeitet werden und Entscheidungen daher oft nicht optimal im Sinne der Nutzenmaximierung getroffen werden. Ziel ist es, Anomalien und Abweichungen von rationalem Verhalten zu erklären und deren Auswirkungen auf Finanzentscheidungen zu verstehen. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 256 ff.)


Beispiel: Anleger verkaufen Aktien panisch bei kurzfristigen Kursrückgängen, obwohl die langfristigen Fundamentaldaten stabil sind – ein Verhalten, das klassische Theorien nicht erklären würden.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

Kommentare


bottom of page