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Verfügungsrechteansatz

Der Verfügungsrechteansatz der Unternehmensführung untersucht, wie die Verteilung und Ausgestaltung von Verfügungsrechten über wirtschaftliche Güter deren Nutzung und die Entscheidungen der beteiligten Personen beeinflusst. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Rechte eine Person an einem Gut besitzt, beispielsweise das Recht, es zu nutzen, Erträge daraus zu erhalten, es zu verändern oder zu verkaufen. Dabei werden auch Transaktionskosten und mögliche externe Effekte berücksichtigt. (vgl. Macharzina/Wolf 2023, S. 67 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen besitzt eine Maschine, die von einer Mitarbeiterin genutzt wird. Die Unternehmensleitung legt fest, dass die Mitarbeiterin die Maschine für die Produktion nutzen darf, die daraus entstehenden Erträge jedoch dem Unternehmen zustehen und die Maschine nicht von der Mitarbeiterin verkauft oder verändert werden darf. Die unterschiedlichen Verfügungsrechte bestimmen somit, wer die Maschine nutzen darf, wer von ihr profitiert und wer über Veränderungen oder einen Verkauf entscheiden kann.


Macharzina, K.; Wolf, J. (2023): Unternehmensführung. Das internationale Managementwissen Konzepte – Methoden – Praxis. 12. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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